9. September 2017
und 2./3. Februar 2018
Lymphologie für Ärzte/innen
- Flyer (PDF, 124 KB)


8.-9. Juni 2017
Workshop Operative Ulkus Therapie
- Flyer (PDF, 892 KB)


Gesundheitsprofi, 04/2017
"Wirksamkeit nachweisen"
- Presseartikel (PDF, 728 KB)


Frühjahr 2017
Stiftungsprofessur für Phlebologie
- Artikel (Weblink)
- Weitere Medienberichte


Therapie: Pelvines Stauungssyndrom

Bei einem "pelvinen Stauungssyndrom", von dem in der Regel Frauen betroffen sind, sind Klappendefekte von Venen im kleinen Becken, oft im Bereich der Vena ovarica (Eierstockvene). Dies führt zu Krampfadern im Schambereich, oft auf den Oberschenkel übergreifend. Die betroffenen Frauen klagen typischerweise über wechselnd starke Beschwerden im Bereich dieser Krampfadern im Zusammenhang mit den Monatsblutungen. Nicht selten werden Schmerzen beim Geschlechtsverkehr angegeben. Derartige Venendefekte können radiologisch mit einer Kontrastmitteldarstellung dargestellt werden und häufig in gleicher Sitzung behoben werden. Bisweilen ist eine videoassistierte, endoskopische Ligatur insuffizienter Venen in einem operativen Eingriff erforderlich. Krampfadern im Schambereich können mit der Sklerosierungsbehandlung beseitigt werden.

Im Venenzentrum wird das Krankeitsbild der pelvinen Insuffizienz schwerpunktmäßig auch wissenschaftlich verfolgt. Dabei wurde eine neue diagnostische Methode entwickelt, die auf der Bestimmung von Östrogen im Blut von Krampfadern basiert.

Weitere Informationen (PDF, 163 KB)