Der Allgemeinarzt, 12/2017
"Risikofaktor: Hohes Alter"
- Artikel (PDF, 268 KB)


9. September 2017
und 2./3. Februar 2018
Lymphologie für Ärzte/innen
- Flyer (PDF, 124 KB)


Gesundheitsprofi, 04/2017
"Wirksamkeit nachweisen"
- Presseartikel (PDF, 728 KB)


Frühjahr 2017
Stiftungsprofessur für Phlebologie
- Artikel (Weblink)
- Weitere Medienberichte


Therapie: Lymphödem


Diagnostik:
  1. Ausschluss anderer Ödemursachen
    1. Phlebödem: Photopletysmographie, Dopplersonographie, Duplexsonographie (angiologische Ambulanz der dermatologischen Klinik)
    2. kardiales Ödem (Röntgen Thorax, EKG, Klinik)
    3. Lipödem (Klinik, Duplexsonographie)
    4. renales Ödem (serologische Nierenparameter)


  2. Überprüfen von Ursachen des Lymphödems
    1. Anamnese (lymphgefäßzerstörende OP?)
    2. raumfordernde Prozesse (Oberbauchsonographie und andere sonographische Techniken)


  3. Lymphographie
    1. Indikation: unklare Lymphgefäßerkrankungen, Nachweis der Defektlokalisation bei posttraumatischen Lymphödemen, insgesamt unklare Ödeme
    2. Durchführung: Anmeldung Indirekte Lymphangiographie in Xeroradiographietechnik.


  4. dynamische Lymphabflussszintigraphie
    1. Indikationen: Ausschluss oder Nachweis der lymphogenen Genese einer Extremitätenschwellung, Objektivierung, Klärung von Extremitätenschwellungen unklarer Genese.
    2. Durchführung Radiologie
Therapie
  1. medikamentöse Behandlung
    1. a) Diuretika nur zeitweilig beim dekompensierten Lymphödem, insbesondere in der Initialphase
    2. b) ggf. ergänzend zur übrigen Therapie Cumarin/Troxerutin (Venalot Depot)


  2. physikalische Therapie

    Angewendet wird die sogenannte komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE). Die KPE eine Tetrade, die aus 2 Phasen besteht, aus einer Phase 1: der Entstauung und aus einer Phase 2: der Konservierung bzw. Konservierung und Optimierung.

    Phase 1
    1. Hautpflege
    2. manuelle Lymphdrainage
    3. Kompressionstherapie (Kompressionsverbände, mind. 1 x tägl., insbesondere nach der manuellen Lymphdrainage zu erneuern und intermittierende apparative Kompressionstherapie (max. Druck 100 mmHg).
    4. entstauende Bewegungstherapie (individuelle Physiotherapie oder Venensportgruppe)

    Phase 2
    1. a) Kompressionstherapie im Unterschied zur ersten Therapiephase nun mittels maßangefertigten medizinischen Kompressionsstrümpfen (Klasse (II-) III - IV, ggf. doppelt Klasse II übereinander, flachgestrickt). Fortsetzen der manuellen Lymphdrainage statt tägl. nur noch 2x/Woche.
    2. b) Fortsetzung der Hautpflege und Bewegungstherapie.
    3. c) Ggf. intermittierende apparative Kompressionstherapie mit Heimgerät (Kostenvoranschlag und Kostenbeantragung über Sanitätshaus)

  3. spezielle dermatologische Therapie
    1. Therapie von Hautkomplikationen
    2. Therapie von Pilzinfektionen
    3. Therapie von Wundrosen (Erysipel)
Kompressionsstrumpf-Versorgung mit computergestützter
3D Vermessung


Bei der Behandlung von Venenleiden und Lymphödemen ist die Anwendung medizinischer Kompressionsstrümpfe die bevorzugte Therapieform.

Grundlage für den Erfolg dieser Therapie ist, dass Sie als Patient die verordneten Strümpfe regelmäßig tragen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Strümpfe exakt passen. Der Einsatz modernster 3D-Technologie ermöglicht die genaue Vermessung der Beine und garantiert die Versorgung mit medizinisch wirksamen Kompressionsstrümpfen.

Für das Image 3D Messsystem gilt:

So funktioniert es:

  1. Sie ziehen die Messstrümpfe über. Das flexible Material formt Ihre Beine vor und garantiert die exakte Vermessung entlang der Beinoberfläche.
 
 
  1. Sie stellen sich auf die drehbare Messplattform - ganz bequem. Nun werden Ihre Beine rundherum mit einer Digitalkamera fotografiert.
 
 
  1. Anschließend errechnet eine spezielle Software ein exaktes 3D-Modell Ihrer Beine.