Der Allgemeinarzt, 12/2017
"Risikofaktor: Hohes Alter"
- Artikel (PDF, 268 KB)


9. September 2017
und 2./3. Februar 2018
Lymphologie für Ärzte/innen
- Flyer (PDF, 124 KB)


Gesundheitsprofi, 04/2017
"Wirksamkeit nachweisen"
- Presseartikel (PDF, 728 KB)


Frühjahr 2017
Stiftungsprofessur für Phlebologie
- Artikel (Weblink)
- Weitere Medienberichte


Therapie: Krampfadern

Krampfadern sind nicht nur unschön, sondern können aufgrund des gestörten Blutflusses zu Beschwerden wie Schwellungen und Schweregefühl der Beine führen. Schwerwiegende Komplikationen wie Hautentzündungen, Vernarbungen bis hin zum offenen Bein können nur durch eine rechtzeitige Therapie verhindert werden. Ziel einer jeden Therapie muss es sein, möglichst schonend und möglichst dauerhaft Krampfadern zu entfernen und so den krankhaften Rückfluss im Bein zu beheben. Grundsätzlich stehen dabei folgende Therapie-Optionen zur Verfügung: Durch eine Krampfaderoperation soll der krankhafte Blutrückfluss durch die Krampfadern in das Bein behoben werden. Dadurch können typische Beschwerden, wie Schweregefühl und Schwellungsneigung, wie auch sichtbare Krampfadern mit der Gefahr der Venenentzündung und Venenthrombose beseitigt werden. Allein unter stationären Bedingungen wurden 2002 über 160000 große Krampfaderoperationen in Deutschland durchgeführt. Hinzu kommt der immer größer werdende Teil ambulant durchgeführter Operationen. Die Krampfaderoperation ist ein wichtiges Standardverfahren der Krampfaderbehandlung mit gut dokumentierter Sofort- und Langzeitwirkung und einer außerordentlich geringen Rate an ernsten Komplikationen.
mehr lesen Sogenannte Valvuloplasie-Verfahren können die Klappenfunktion wiederherstellen, wenn die Schlussklappe an der Vena saphena magna nicht mehr richtig schließt. Dieses Verfahren ist besonders bei jungen Patienten mit einer geringgradigen Venenschädigung in diesem Bereich möglich. Bei dieser Technik wird der Mündungsbereich der Vena saphena magna von außen operativ eingeengt, um die Funktionsfähigkeit der erkrankten Mündungsschleusenklappe wiederherzustellen. Voraussetzung für den Erfolg dieser Methode ist eine Venenklappe, die durch die Einengung volle Funktionsfähigkeit erlangt. Die Sklerosierungstherapie hat durch erst seit wenigen Jahren zur Verfügung stehende neue Verödungsmittel (Schaumverödung) stark an Bedeutung gewonnen. Durch diese neuen Verödungstechniken ist es möglich, auch größere Krampfadern mit nur wenigen Injektionen und wenigen Sitzungen rasch und wesentlich dauerhafter als früher zu beseitigen. Der Vorteil des Sklerosierungsverfahrens ist, dass keine Operation, keine Betäubung, keine Narkose erforderlich ist. Arbeitsunfähigkeiten entstehen durch die Methode nicht. Unmittelbar nach der Behandlung ist der Patient voll arbeitsfähig. Wenn sich anlagebedingt neue Krampfadern in anderen Arealen des Beines bilden, kann die Sklerosierungsbehandlung problemlos wiederholt werden.
mehr lesen Die Radiowellentherapie ist ein minimal invasives Verfahren zur Behandlung großer Stammvenen. Hautschnitte, wie bei einer Krampfaderoperation, sind nicht mehr erforderlich. Dadurch ist das Verfahren besonders schonend. In Bochum wurde die erste Behandlung bereits 1999, also unmittelbar nach Einführung des Verfahrens in den USA, durchgeführt.

Vor dem Einsatz der Radiowellentherapie wird sorgfältig geprüft, ob das Verfahren im individuellen Einzelfall tatsächlich Vorteile gegenüber der minimal invasiven Krampfaderoperation bietet. Die Technik wird in örtlicher Betäubung durchgeführt, möglich ist aber auch eine Vollnarkose oder eine Rückenmarksanästhesie.
mehr lesen Die endovenöse Laser-Therapie ist eine patientenfreundliche Alternative zum chirurgischen Venenstripping. Bei der endovenösen Laser-Therapie wird eine dünne Laser Faser in die Krampfader eingebracht. Dies geschieht durch eine Punktionsnadel, ähnlich wie einer Blutentnahme. Der Arzt bringt dann über die Glasfaser Laserenergie ein. Dadurch verschließt sich die Krampfader allmählich mit dem rückziehen des Katheters. Die endovenöse Lasertherapie wird ambulant im Venenzentrum durchgeführt. Die Therapie dauert meist weniger als 1 Stunde. Anschließend können die Patienten sofort wieder umhergehen.
mehr lesen