Der Allgemeinarzt, 12/2017
"Risikofaktor: Hohes Alter"
- Artikel (PDF, 268 KB)


9. September 2017
und 2./3. Februar 2018
Lymphologie für Ärzte/innen
- Flyer (PDF, 124 KB)


Gesundheitsprofi, 04/2017
"Wirksamkeit nachweisen"
- Presseartikel (PDF, 728 KB)


Frühjahr 2017
Stiftungsprofessur für Phlebologie
- Artikel (Weblink)
- Weitere Medienberichte


Therapie: Besenreiser

Was sind Besenreiser?
Besenreiser sind kleinste Adern in der Haut, die sich erweitert haben und mit Blut gefüllt sind und deshalb durch die Haut als hellrote Gefäßbäumchen, dunkelblaue Äderchen oder rötliche Flecken sichtbar sind.

Wie entstehen Besenreiser?
Besenreiser treten bei einer angeborenen Bindegewebsschwäche auf. Sie können auf ein Venenleiden hinweisen, da die Besenreiser mit größeren Venen in Verbindung stehen. Liegt ein Venenleiden vor, kann sich das gestaute Blut der Venen bis in die Besenreiser "zurückstauen". Deshalb ist es sinnvoll, vor der Behandlung der Besenreiser ein Venenleiden sicher auszuschließen bzw. zu behandeln.

Wie werden Besenreiser behandelt?
Zwei Behandlungsmethoden sind besonders wichtig:

Wann welches Behandlungsverfahren?
Zuerst werden, falls vorhanden, die größeren defekten Venen behandelt (Operation, Verödung). Danach werden die größeren Besenreiser verödet. Feinste Besenreiser, die einer Verödung nicht zugänglich sind, werden abschließend mittels Laser entfernt.

Welche Risiken gibt es?
Bisweilen kommt es sowohl nach der Sklerosierung als auch nach der Lasertherapie zu Braunverfärbungen der Haut. Deshalb sollte in den Wochen vor, während und nach der Behandlung UV – Bestrahlung (Sonne, Solarium) gemieden werden. In sehr seltenen Fällen kann es zu stärkeren Entzündungen oder sogar zum Gewebeuntergang kommen.